Deutsche Hanse (lateinisch: Hansa Teutonica) ist die Bezeichnung für die zwischen Mitte des 12. Jahrhunderts und Mitte des 17. Jahrhunderts bestehenden Vereinigungen niederdeutscher Kaufleute. Städte, die sich dem mittelalterlichen Kaufmanns- und Städtebund der Hanse anschlossen, bezeichnet man als Hansestädte. Der Verbund der Städte in der Hanse war sehr lose und wurde mit keinem Vertrag beschlossen. Deswegen ist schwer anzugeben, welche Städte genau zur Hanse geh örten, zumal hier der Zeitpunkt der Betrachtung sehr entscheidend ist. So gab es insgesamt rund 200 Orte, die zu irgendeinem Zeitpunkt direkt oder indirekt der Städtehanse angehörten.

 

Die Spieler versuchen ihr Ansehen als Kaufmänner zu Zeiten der Hanse zu mehren. Dazu gibt es auf unterschiedlichste Art und Weise Gelegenheit: In möglichst vielen Städten vertreten zu sein oder gar ein zusammenhängendes Netzwerk aufzubauen kann genauso Erfolg versprechend sein wie die eigenen Händlereigenschaften zu verbessern.

 

Genau diese Eigenschaften geben den Spielern vor, wie effektiv sie ihre fünf Aktionsmöglichkeiten nutzen können. So kann man sich durch ein Mehr an Aktionen, verbesserte Einnahmen, zusätzliche Privilegien oder eine verbesserte Prestigepunkteausschüttung einen Vorteil gegenüber den anderen Kaufmännern erarbeiten.

 

Hansa Teutonica ist völlig offen angelegt, sodass die Spieler größtmögliche Freiheit über ihre Aktionen haben. Cleveres Einsetzen ihrer Händler, stetiges Beobachten der Mitspieler, geschicktes Verbessern der eigenen Eigenschaften und das richtige Ausnutzen der vielfältigen Prestigepunktemöglichkeiten sind der Schlüssel, um als erfolgreichster Kaufmann in die Geschichte einzugehen.